ClaudeLab

Anwendungsfall · Großhandel

Angebotserstellung im Großhandel

Im Großhandel ist ein Angebot selten eine Kalkulation und fast immer eine Zusammenstellung: Artikel, Verfügbarkeit, Staffel, Frachtanteil. Der Aufwand liegt nicht im Rechnen, sondern darin, für jede Position den richtigen Preis und einen belastbaren Termin zu finden.

Typischer Zuschnitt: ein Prozess, ab 6.900 €

Was hier anders ist

Woran es im Großhandel konkret hängt.

01

Die Anfrage ist eine Positionsliste

Excel-Liste, PDF aus dem System des Kunden, manchmal eine Mail mit fünfzehn Zeilen. Die Artikelnummern darin sind die des Kunden, nicht Ihre - die Zuordnung ist der erste und fehleranfälligste Schritt.

02

Der Preis hängt am Kunden, nicht am Artikel

Konditionen, Jahresstaffeln, Aktionspreise und Sonderabsprachen liegen in der Konditionsvereinbarung. Wer den Listenpreis anbietet, verliert den Auftrag; wer die falsche Staffel zieht, verschenkt die Marge.

03

Verfügbarkeit ist Teil des Angebots

Ein Preis ohne Termin ist im Handel wertlos. Bestand, offene Bestellungen und Lieferantenzusagen müssen zusammengezogen sein, bevor eine Zusage herausgeht.

Systeme, die wir hier anbinden

  • SAP
  • Microsoft Dynamics
  • Sage
  • EDI-Anbindungen
  • Lieferantenportale
  • PIM

Steht Ihres nicht dabei, ist das kein Ausschluss. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine - das ist der aufwendigste Teil und unser Handwerk.

Die Regel, die nur hier gilt

Im Handel entscheidet nicht die Rechengenauigkeit, sondern die Trefferquote bei Artikelzuordnung und Kondition. Genau dort liegt auch die Marge.

Der Ablauf

Wo ein Mensch gebraucht wird - und wo nicht mehr.

  1. Ab hier ClaudeLab

    Schritt 01Mensch

    Anfrage

    Eingang

  2. Schritt 02ClaudeLab

    Kalkulation

    Prüfen

  3. Schritt 03ClaudeLab

    Preise

    Zusammentragen

  4. Schritt 04ClaudeLab

    Angebot

    Ausgang

Der Unterschied

Derselbe Ablauf, einmal heute und einmal mit uns.

Schritt 01 · heute

Die Anfrage kommt per Mail, oft mit Zeichnung, Leistungsverzeichnis oder Foto im Anhang.

Schritt 01 · mit uns

Die Anfrage wird beim Eingang gelesen, samt Anhang - Zeichnung, Leistungsverzeichnis, Scan.

Schritt 02 · heute

Jemand liest sie, sucht vergleichbare Vorgänge im ERP und rechnet auf Basis der letzten ähnlichen Kalkulation.

Schritt 02 · mit uns

Vergleichbare Vorgänge kommen aus dem ERP, die Kalkulationsgrundlage steht als Vorschlag da.

Schritt 03 · heute

Preise und Verfügbarkeiten werden aus zwei bis drei Quellen zusammengetragen.

Schritt 03 · mit uns

Preise und Verfügbarkeiten sind eingesammelt, alles Unklare ist markiert statt geraten.

Schritt 04 · heute

Das Angebot wird im Vorlagendokument zusammengesetzt, geprüft und verschickt.

Schritt 04 · mit uns

Der Entwurf liegt in Ihrer Vorlage - ein Mensch prüft ihn und gibt ihn frei.

Was wir bauen

Baustein 01
Anhänge werden gelesen - PDF, Zeichnung, Tabelle, gescanntes Leistungsverzeichnis.
Baustein 02
Vergleichbare Vorgänge werden im ERP gesucht und als Kalkulationsgrundlage vorgeschlagen.
Baustein 03
Der Angebotsentwurf entsteht in Ihrer bestehenden Vorlage, nicht in einem fremden Werkzeug.
Baustein 04
Alles Unklare wird markiert statt geraten - Lücken sind sichtbar, nicht ausgefüllt.

Autonomiegrad

Der Entwurf entsteht selbständig, die Freigabe macht immer ein Mensch. Ein Angebot ist ein bindendes Dokument - es verlässt das Haus nie ohne Blick darauf.

Wo es nicht passt

Wenn jede Anfrage ein Unikat ist und es keine vergleichbaren Vorgänge gibt, bringt das wenig. Der Nutzen kommt aus der Wiederholung, nicht aus der Intelligenz.

Häufige Fragen

Lohnt sich das im Großhandel?

Im Handel entscheidet nicht die Rechengenauigkeit, sondern die Trefferquote bei Artikelzuordnung und Kondition. Genau dort liegt auch die Marge. Ob es sich bei Ihnen rechnet, hängt an Ihrem Volumen - das nimmt der Audit auf.

Wir nutzen ein anderes System als die genannten. Geht das trotzdem?

Ja. Die genannten sind die, die uns im Großhandel am häufigsten begegnen - eine Liste, keine Voraussetzung. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine.

Was müssen wir dafür bereitstellen?

Lesezugriff auf die abgeschlossenen Angebote der letzten zwölf Monate - daraus lernt das System Ihre Kalkulationslogik, nicht aus einer Formel. Zugang zum ERP oder zumindest ein regelmäßiger Export von Vorgängen und Preisen. Eine Ansprechperson aus dem Vertrieb, die in den ersten Wochen zwei bis drei Stunden pro Woche für Rückfragen hat. Mehr braucht es für den Start nicht.

Woran erkennen wir, dass es funktioniert?

Bei 30 echten Altanfragen liegt der Entwurf in mindestens 80 % der Fälle innerhalb Ihrer üblichen Preistoleranz. Jede unklare Position ist markiert - es wird nichts stillschweigend geraten. Kein Angebot verlässt das Haus ohne Freigabe durch einen Menschen.

Wie lange dauert die Umsetzung?

4 bis 6 Wochen bis zum ersten produktiven Lauf.

Entscheidet die KI dabei eigenständig?

Der Entwurf entsteht selbständig, die Freigabe macht immer ein Mensch. Ein Angebot ist ein bindendes Dokument - es verlässt das Haus nie ohne Blick darauf.

Wann lohnt sich das nicht?

Wenn jede Anfrage ein Unikat ist und es keine vergleichbaren Vorgänge gibt, bringt das wenig. Der Nutzen kommt aus der Wiederholung, nicht aus der Intelligenz.

Derselbe Prozess, allgemein

Diese Seite zeigt den Zuschnitt im Großhandel. Der Prozess selbst ist branchenunabhängig - entscheidend ist, ob er sich wiederholt.

Angebotserstellung allgemein

Erzählen Sie uns, wo bei Ihnen die Zeit hingeht.

Im Audit nehmen wir den Prozess auf, rechnen durch, was sich lohnt, und Sie bekommen einen Fahrplan mit festen Preisen - anrechenbar, sobald wir umsetzen.