ClaudeLab

Anwendungsfall · Handwerk

Angebotserstellung im Handwerk

Im Handwerk entsteht das Angebot meistens nach einem Ortstermin - aus Fotos, einem Aufmaß auf dem Block und dem, was der Kunde erzählt hat. Zwischen Termin und verschicktem Angebot liegen deshalb oft Tage, in denen der Kunde bereits zwei andere Angebote hat.

Typischer Zuschnitt: ein Prozess, ab 6.900 €

Was hier anders ist

Woran es im Handwerk konkret hängt.

01

Die Grundlage ist ein Aufmaß, kein Dokument

Fotos vom Handy, Maße auf einem Zettel, manchmal eine Sprachnotiz aus dem Auto. Das ist unstrukturiert, aber vollständig - und genau damit kommen die heutigen Modelle deutlich besser zurecht als eine klassische Formularlogik.

02

Positionen kommen aus Leistungskatalogen

Gerechnet wird über Standardpositionen mit Zeitansätzen aus der Handwerkersoftware. Der Aufwand liegt darin, die richtigen Positionen zu treffen, und nicht darin, sie zu addieren.

03

Geschwindigkeit entscheidet den Auftrag

Bei vergleichbarem Preis gewinnt fast immer, wer zuerst da ist. Ein Angebot, das noch am Tag des Ortstermins beim Kunden liegt, hat eine spürbar andere Trefferquote als eines nach vier Tagen.

Systeme, die wir hier anbinden

  • Streit V.1
  • pds
  • Label
  • Sander & Doll
  • DATANORM-Kataloge
  • Fotoablage

Steht Ihres nicht dabei, ist das kein Ausschluss. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine - das ist der aufwendigste Teil und unser Handwerk.

Die Regel, die nur hier gilt

Wer nach Ortstermin anbietet, verliert Aufträge an Tage, nicht an Cent. Der Hebel liegt in der Zeit zwischen Termin und Angebot - nicht in der Kalkulationsgenauigkeit.

Der Ablauf

Wo ein Mensch gebraucht wird - und wo nicht mehr.

  1. Ab hier ClaudeLab

    Schritt 01Mensch

    Anfrage

    Eingang

  2. Schritt 02ClaudeLab

    Kalkulation

    Prüfen

  3. Schritt 03ClaudeLab

    Preise

    Zusammentragen

  4. Schritt 04ClaudeLab

    Angebot

    Ausgang

Der Unterschied

Derselbe Ablauf, einmal heute und einmal mit uns.

Schritt 01 · heute

Die Anfrage kommt per Mail, oft mit Zeichnung, Leistungsverzeichnis oder Foto im Anhang.

Schritt 01 · mit uns

Die Anfrage wird beim Eingang gelesen, samt Anhang - Zeichnung, Leistungsverzeichnis, Scan.

Schritt 02 · heute

Jemand liest sie, sucht vergleichbare Vorgänge im ERP und rechnet auf Basis der letzten ähnlichen Kalkulation.

Schritt 02 · mit uns

Vergleichbare Vorgänge kommen aus dem ERP, die Kalkulationsgrundlage steht als Vorschlag da.

Schritt 03 · heute

Preise und Verfügbarkeiten werden aus zwei bis drei Quellen zusammengetragen.

Schritt 03 · mit uns

Preise und Verfügbarkeiten sind eingesammelt, alles Unklare ist markiert statt geraten.

Schritt 04 · heute

Das Angebot wird im Vorlagendokument zusammengesetzt, geprüft und verschickt.

Schritt 04 · mit uns

Der Entwurf liegt in Ihrer Vorlage - ein Mensch prüft ihn und gibt ihn frei.

Was wir bauen

Baustein 01
Anhänge werden gelesen - PDF, Zeichnung, Tabelle, gescanntes Leistungsverzeichnis.
Baustein 02
Vergleichbare Vorgänge werden im ERP gesucht und als Kalkulationsgrundlage vorgeschlagen.
Baustein 03
Der Angebotsentwurf entsteht in Ihrer bestehenden Vorlage, nicht in einem fremden Werkzeug.
Baustein 04
Alles Unklare wird markiert statt geraten - Lücken sind sichtbar, nicht ausgefüllt.

Autonomiegrad

Der Entwurf entsteht selbständig, die Freigabe macht immer ein Mensch. Ein Angebot ist ein bindendes Dokument - es verlässt das Haus nie ohne Blick darauf.

Wo es nicht passt

Wenn jede Anfrage ein Unikat ist und es keine vergleichbaren Vorgänge gibt, bringt das wenig. Der Nutzen kommt aus der Wiederholung, nicht aus der Intelligenz.

Häufige Fragen

Lohnt sich das im Handwerk?

Wer nach Ortstermin anbietet, verliert Aufträge an Tage, nicht an Cent. Der Hebel liegt in der Zeit zwischen Termin und Angebot - nicht in der Kalkulationsgenauigkeit. Ob es sich bei Ihnen rechnet, hängt an Ihrem Volumen - das nimmt der Audit auf.

Wir nutzen ein anderes System als die genannten. Geht das trotzdem?

Ja. Die genannten sind die, die uns im Handwerk am häufigsten begegnen - eine Liste, keine Voraussetzung. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine.

Was müssen wir dafür bereitstellen?

Lesezugriff auf die abgeschlossenen Angebote der letzten zwölf Monate - daraus lernt das System Ihre Kalkulationslogik, nicht aus einer Formel. Zugang zum ERP oder zumindest ein regelmäßiger Export von Vorgängen und Preisen. Eine Ansprechperson aus dem Vertrieb, die in den ersten Wochen zwei bis drei Stunden pro Woche für Rückfragen hat. Mehr braucht es für den Start nicht.

Woran erkennen wir, dass es funktioniert?

Bei 30 echten Altanfragen liegt der Entwurf in mindestens 80 % der Fälle innerhalb Ihrer üblichen Preistoleranz. Jede unklare Position ist markiert - es wird nichts stillschweigend geraten. Kein Angebot verlässt das Haus ohne Freigabe durch einen Menschen.

Wie lange dauert die Umsetzung?

4 bis 6 Wochen bis zum ersten produktiven Lauf.

Entscheidet die KI dabei eigenständig?

Der Entwurf entsteht selbständig, die Freigabe macht immer ein Mensch. Ein Angebot ist ein bindendes Dokument - es verlässt das Haus nie ohne Blick darauf.

Wann lohnt sich das nicht?

Wenn jede Anfrage ein Unikat ist und es keine vergleichbaren Vorgänge gibt, bringt das wenig. Der Nutzen kommt aus der Wiederholung, nicht aus der Intelligenz.

Derselbe Prozess, allgemein

Diese Seite zeigt den Zuschnitt im Handwerk. Der Prozess selbst ist branchenunabhängig - entscheidend ist, ob er sich wiederholt.

Angebotserstellung allgemein

Erzählen Sie uns, wo bei Ihnen die Zeit hingeht.

Im Audit nehmen wir den Prozess auf, rechnen durch, was sich lohnt, und Sie bekommen einen Fahrplan mit festen Preisen - anrechenbar, sobald wir umsetzen.