Anwendungsfall · Steuerberatung
Rechnungsverarbeitung in der Steuerberatung
In der Kanzlei ist die Belegverarbeitung das Mengengeschäft: hunderte Mandanten, jeder mit eigener Kontenlogik und eigenem Verständnis davon, was ein vollständiger Beleg ist. Der Engpass sind nicht die Belege, sondern die Rückfragen.
Der Prozess, der sich am schnellsten rechnet
Was hier anders ist
Woran es in der Steuerberatung konkret hängt.
Jeder Mandant hat sein eigenes Kontenmuster
Derselbe Beleg wird für zwei Mandanten unterschiedlich kontiert. Das ist keine Willkür, sondern gewachsene Praxis - genau die Art Regel, die niemand aufgeschrieben hat, die sich aber aus abgeschlossenen Buchungen lernen lässt.
Unvollständige Belege kosten mehr als falsche
Ein fehlender Beleg erzeugt eine Rückfrage, die Rückfrage eine Wartezeit, und die Wartezeit verschiebt den Abschluss. Die Vorprüfung auf Vollständigkeit ist deshalb wertvoller als die Kontierung selbst.
Fristen sind gesetzlich, nicht verhandelbar
Umsatzsteuervoranmeldung, Lohn, Abschluss. Was liegen bleibt, staut sich auf einen Stichtag - und der verschiebt sich nicht, weil ein Mandant spät geliefert hat.
Systeme, die wir hier anbinden
- DATEV
- Unternehmen online
- Addison
- Agenda
- Mandantenportale
Steht Ihres nicht dabei, ist das kein Ausschluss. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine - das ist der aufwendigste Teil und unser Handwerk.
Die Regel, die nur hier gilt
In der Kanzlei ist die Vorprüfung wertvoller als die Buchung. Wer Unvollständiges früh erkennt, gewinnt Tage; wer es spät erkennt, verliert einen Stichtag.
Der Ablauf
Wo ein Mensch gebraucht wird - und wo nicht mehr.
- Ab hier ClaudeLab
Schritt 01Mensch
Beleg
Eingang
Schritt 02ClaudeLab
Zuordnung
Zusammentragen
Schritt 03ClaudeLab
Prüfung
Prüfen
Schritt 04ClaudeLab
Buchung
Ausgang
Der Unterschied
Derselbe Ablauf, einmal heute und einmal mit uns.
Schritt 01 · heute
Schritt 01 · mit uns
Schritt 02 · heute
Schritt 02 · mit uns
Schritt 03 · heute
Schritt 03 · mit uns
Schritt 04 · heute
Schritt 04 · mit uns
Was wir bauen
- Baustein 01
- Belege werden aus Postfach und Portal eingesammelt und ausgelesen.
- Baustein 02
- Zuordnung zu Lieferant, Bestellung und Kostenstelle über Ihre Stammdaten.
- Baustein 03
- Abgleich gegen Bestellung und Wareneingang, Abweichungen werden begründet gemeldet.
- Baustein 04
- Übergabe an DATEV oder Ihre Buchhaltung im erwarteten Format.
Autonomiegrad
Der eindeutige Teil läuft durch. Alles mit Abweichung, fehlender Bestellung oder ungewöhnlichem Betrag geht an einen Menschen - mit der Begründung, warum.
Wo es nicht passt
Bei sehr kleinen Belegmengen lohnt der Aufwand nicht. Unter etwa 300 Belegen im Monat ist die Einsparung kleiner als der Betreuungsaufwand.
Häufige Fragen
Lohnt sich das in der Steuerberatung?
In der Kanzlei ist die Vorprüfung wertvoller als die Buchung. Wer Unvollständiges früh erkennt, gewinnt Tage; wer es spät erkennt, verliert einen Stichtag. Ob es sich bei Ihnen rechnet, hängt an Ihrem Volumen - das nimmt der Audit auf.
Wir nutzen ein anderes System als die genannten. Geht das trotzdem?
Ja. Die genannten sind die, die uns in der Steuerberatung am häufigsten begegnen - eine Liste, keine Voraussetzung. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine.
Was müssen wir dafür bereitstellen?
Ein Postfach oder Ordner, in dem die Belege ankommen - Mail, Scan, Portal. Lesezugriff auf Bestellungen und Lieferscheine, sonst lässt sich nichts prüfen. Die Buchungslogik einmal schriftlich: welche Kostenstelle wann greift. Mehr braucht es für den Start nicht.
Woran erkennen wir, dass es funktioniert?
Bei 200 echten Belegen werden Lieferant, Bestellung und Kostenstelle in mindestens 95 % korrekt zugeordnet. Jede Abweichung zwischen Rechnung und Bestellung landet in der Klärschleife, nicht in der Buchung. Keine Buchung ohne Referenz auf den Beleg, aus dem sie stammt.
Wie lange dauert die Umsetzung?
3 bis 5 Wochen, abhängig von der Zahl der Belegformate.
Entscheidet die KI dabei eigenständig?
Der eindeutige Teil läuft durch. Alles mit Abweichung, fehlender Bestellung oder ungewöhnlichem Betrag geht an einen Menschen - mit der Begründung, warum.
Wann lohnt sich das nicht?
Bei sehr kleinen Belegmengen lohnt der Aufwand nicht. Unter etwa 300 Belegen im Monat ist die Einsparung kleiner als der Betreuungsaufwand.
Derselbe Prozess, allgemein
Diese Seite zeigt den Zuschnitt in der Steuerberatung. Der Prozess selbst ist branchenunabhängig - entscheidend ist, ob er sich wiederholt.
Rechnungsverarbeitung allgemeinErzählen Sie uns, wo bei Ihnen die Zeit hingeht.
Im Audit nehmen wir den Prozess auf, rechnen durch, was sich lohnt, und Sie bekommen einen Fahrplan mit festen Preisen - anrechenbar, sobald wir umsetzen.

